Rundwanderung Reithmühle

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Gestartet sind wir die Runde am Parkplatz in Krug, von dem man einfach und rasch zur Ruine Schauenstein spazieren kann. Da wir dort aber schon 2014 und 2020 waren, wollten wir uns diesesmal die Ruine „sparen“ und gleich direkt unsere Wanderroute nehmen.

Die Route führte uns somit noch vor dem Waldstück der Ruine linkerhand in den Wald um dann parallel zur Bundesstrasse den Wald in Richtung Fuglau geniessen konnten.
Das erste Stück war etwas schwieriger und mit Angst bzw. Respekt begleitet zu gehen - der dichte Jungwald auf eine Wegstrecke von gut 1 bis 1,5 km links und rechts des Waldweges scheint das Wohnzimmer einer Wildschweinrotte zu sein. Dementsprechend (frisch) aufgewühlt war der Weg und unsere körperliche Anspannung ...

Etwa auf Höhe von Fuglau folgten wir den Weg dann runter ins Tal um zum Kamp zu gelangen. Hier, auf einem Felsvorsprung genossen wir das erste mal den wunderbaren Ausblick auf den Kampfluss - im Rücken die Nepomukstatue. Nach einer kurzen Rast folgten wir den Weg weiter um schon bald an der Reithmühle anzukommen.

Hier, zwischen den verfallenen Gemäuern der Mühle (siehe dazu meinen Bericht „Reithmühle“) und dem Kamp legten wir auch die vorgelegte Mittagspause ein und verspeisten unsere mitgebrachten Brote. Die Sonne zeigte schon ihre Stärken, aber der kühle Wind vom Kamp herauf bescherte uns dann doch die Jacke um nicht abzukühlen.

Danach folgte ein Marsch der uns stetig neben den Kamp gehen liess - ein beruhigendes Gefühl, das das Gewässer da ausstrahlte. Vorbei an offenen Wiesenflächen und rechterhand immer die steilen Hänge der Geröllhänge des Kampfelsens. Der Biber scheint sich hier besonders wohl zu fühlen - denn viele umgenagte Bäume säumten den Steig ...

Das nächste geplante Highlight war die Bienenthalmühle (siehe auch hier meinen Bericht „Bienenthalmühle“) - wobei ich mir nicht weiss, wie denn dieses ehemalige wohl gut belebte Gebäude, denn tatsächlich hiess oder heisst. Vermutlich war es eine Mühle und Freund Google lässt dazu leider keine Informationen los. Mag sein, weil es sich doch nicht um die Binnenthalmühle handelt (?).

Nun ging es das letzte Teilstück der Wanderrunde in Richtung Ruine Schauenstein rauf. Eine kurze aber doch intensive Strecke - mit etwa 1 km Länge und einer Wegsteigung von etwa 20% ist dies wohl das anstrengenste Stück Weg der sonst doch sehr einfach zu marschierenden Wanderstrecke. Anstrengend aber doch schaffbar :-)

Gesamt war die gewählte Strecke ca. 10 km lang und ist durchgängig im Wald und/oder auf freien Flächen auf Waldwegen zu gehen. Ein Teilstück von geschätzten 2 km begeht man auf Forstwegen, die aktuell zum Zwecke der Baumschlägereien doch breit und sauber ausgebaut sind.
Mit dem MTB wäre die Strecke wohl möglich, aber dann doch schwierig UND: Waldfahrverbot!
Kinderwagentauglich? definitiv nicht. Schaffbar mit Kleinkindern ... ja, ich denke, wenn die Kids dann schon etwas geübter sind, dann schafft die Strecke doch etwas Abwechslung und mittelschwere Wegeslage.

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