Ruine Schiltern

von Bernhard Renner

Schiltern besticht nicht nur durch seine bekannten Ausflugsziele - nein, auch durch die Reste der ehemaligen Burganlage Schiltern.

Die ehemalige Wehranlage befindet sich unmittelbar hinter der Kirche von Schiltern. Nein, man sieht sie nicht sofort - man muss schon ein paar Schritte „hinter den Obsthain“ wagen :-). Dafür wird man dann aber rasch in eine Zeit des 11. und 12. Jahrhunderts versetzt.
Die Mauerreste bestechen durch ein typisches Fischgrät Mauerwerk. Wohl nur noch wenige erhalten, jedoch sind diese top massiv.

Erstmals scheint um 1180 ein „Heinricus de Schiltarn“ urkundlich auf. 1192 dann ein „Rapoto de Sciltaren“. Zwischen 1251 und 1290 tauchen die beiden Brüder „Ortolfus de Schiltern“ und Alberto als Besitzer des landesfürstlichen Lehens auf. 1372 liest man in den Unterlagen von Rudolf von Schiltern und 1388 Hertel von Schiltern. Ab 1386 erhalten Konrad und Hermann von Schad Teile des Lehens. 1402 dann Georg Schad für das Haus Brandenburg-Hohenzollern. Bis 1783 bleibt Schiltern als Lehen der Brandenburger. Danach jedoch wieder im Besitz von Josef Johann Graf Fuchs. 1850 wird der Besitzer Graf Aichelburg sein. Und wie auch mit der Burgruine Kronsegg, übernimmt 1928 die Stadtgemeinde Langenlois die Ruine und damit die Besitztümer.

Quelle: Wehrbauten in Österreich

Ausflugstipp dazu:
• Arche Noah in Schiltern
• Erlebnisgärten Kittenberger in Schiltern
Rundwanderung Kronsegg - Schiltern - Kronsegger Teich
Burgruine Kronsegg

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