Rax - fast auf der Heukuppe

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Der Anreisetag zum heurigen Kurzaufenthalt in Hirschwang an der Rax, war mit einer Wanderung entlang der Raxenmäuer geplant - und kurzentschlossen auch rauf auf die Heukuppe.

Die geplante Wanderung sollte vom Preiner Gscheid, entlang der Raxenmäuer zum Almgasthof Moassa und wieder zurück führen. Doch auch heute hatten wir wieder ein kleinwenig umdisponiert und während des Aufstieges einen anderen Plan gefasst.
Sonja und ich wanderten also gemeinsam bis zur Reisstalerhütte und noch etwa eine halbe Stunde den Weg entlang weiter. Anstatt dass wir gemeinsam weiter runter zum Almgasthof wanderten gingen wir getrennt weiter. Sonja kehrte um und wanderte über die Reisstalerhütte zurück bis zum Waxriegelhaus wo wir uns später treffen wollten. Ich aber wählte den Steig weiter rauf zur Heukuppe - der Plan war, dass ich über die Heukuppe zum Karl-Ludwig-Haus und dann runter ebenfalls zum Waxriegelhaus wandere. Um dann gemeinsam mit Sonja wieder zum Parkplatz runter zu marschieren.

Das Wetter war schwül-heiss und man konnte beobachten, wie sich die Wolken immer dunkler verfärbten - doch der Wille die Tour über die Heukuppe zu wandern war stärker.
Ich stieg den Weg also weiter hoch. Über die Karrer-Alm ging's dann weiter auf einem steinigen Steig, schon auf steirischer Seite hoch in Richtung Heukuppe. Immer wieder ein wunderbarer Ausblick rein ins Land und auf die schroffen Felsen.
Der Weg ist anstrengend, steil und steinig - aber mit gutem Schuhwerk und entsprechender Kondition toll zu gehen. Leider aber verschlechterte sich die Wetterlage zunehmends und die Befürchtung, dass ich's nicht rüber zum Karl-Ludwig-Haus vor einem Gewitter schaffe war einfach zu gross. Auf 1864 m - bei N 47°41.680' E 015°40.821' beschloss ich dann umzukehren. Vor mir lagen entweder noch geschätzt 2 bis 3 Stunden über die Heukuppe zum Waxriegelhaus oder aber berechenbare etwa 2,5 Stunden den Weg zurück bis zum Preiner Gscheid.
Ein rief also Sonja an, die beim Waxriegelhaus wartete, und erklärte ihr die Situation und bat sie, dass wir uns dann doch gleich im Gasthof Edelweisshütte am Parkplatz treffen. Sie trat also den Weg nach unten an und ich auch ...

Meine Entscheidung umzukehren war die Richtige! Denn das Gewitter hatte die Kuppe und das Karl-Ludwig-Haus schon eingenommen, als ich noch gar nicht ganz unten war. Und als Sonja und ich dann die Fahrt ins Hotel antraten, nun ja, begann es dann auch schon hier zu regnen. Und das Gewitter wälzte sich dann auch noch über Hirschwang und blieb bis spät in die Nacht hinein - mit Starkregen, Sturm und Hagel.

Alles in allem eine echt lässige Tour - anstrengend aber lässig! Und ich denke, dass die Tour unbedingt nochmals komplett durchgegangen werden sollte :-)



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