Radtour - Burgen und Kirchen

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Eigentlich hatte ich nur eine Radtour mit Ziel Schloss Greillenstein geplant, doch es stellte sich dann heraus, dass es auf der Route doch einige Kirchen und Burgen mit zu sehen gab.

Gestartet bin ich in Horn - kühles aber sonniges Wetter. Schon nach etwa 5 Minuten Fahrt wechselte ich meine Kopfbedeckung von einem einfachen Tuch zur Haupe, die natürlich auch Platz unterm Radhelm findet. Die Finger wärmte ich mit Handschuhen, denn auch die fingerlosen Handschuhe wären heute wohl für die gesamt etwa 42 Kilometer Tour zu wenig gewesen.

Der Weg führte mich der Taffa entlang nach Frauenhofen, wo ich in Richtung Bundesstrasse abbog um diese zu queren und dann weiter nach Altenburg zu fahren. In Altenburg machte ich am Hutbigl einen kurzen Stopp um den Blick ins Land zu geniessen.
Am Hutbigl befindet sich der Haupthöhenpunkt von Österreich für das Eich- und Vermessungswesen.

Weiter ging es dann über Mahrersdorf nach Greillenstein. Dort ist es zur Zeit still - obwohl das Schloss Greillenstein ein touristischer Anziehungspunkt ist, ist der Ort aktuell absolut ruhig. Wohl auch deshalb, weil es zur Zeit natürlich, Situationsbedingt, keine geöffneten Tore im Schloss gibt ... Auch der Park, mit seiner 200 Jahre alten Lindenbaumallee ist verschlossen.

In Röhrenbach machte ich an der Kapelle Halt um auch hier ein paar Eindrücke auf Bild zu bannen.
Oberhalb der Eingangspforte befindet sich einen lateinische Inschrift: PAX SEMPITERNA DABITUR KUEFFSTANIANIS HIC QUIESCENTIBUS
Hier handelt es sich um die gräfliche kuefsteinische Gruftkapelle Hl. Anna - eine Spitalskirche aus dem Ende des 17.Jahrhunderts. Ein interessantes Objekt - vielleicht schaffe ich es ja mal, mehr darüber zu erfahren bzw. auch in das Kirchenschiff rein zu dürfen ... ;-)

Weiter ging's in Richtung Krug. Eigentlich wollte ich hier noch einen Abstecher zur Ruine Schauenstein machen - hatte mich dann aber doch umentschieden und bin weiter auf der Bundesstrasse nach Fuglau gefahren um dort einen Abstecher zur Nikolauskirche zu machen.
Von Fuglau entschied ich mich über den Feldweg nach Altenburg zu fahren. Mit Erstaunen stellte ich fest, dass es hier - speziell am Waldrand selbst, wo keine Sonne hinkam - der Wegabschnitt fast durchgehend gefrorenen Boden hatte. Ein Stück des Weges fährt man hier auch durch den Wald und kommt dann direkt an den Mauern des Stiftes Altenburg wieder raus.

Von Altenburg weg fuhr ich dann nach Rosenburg, wo man schon von Weitem das Renaissanceschloss Rosenburg hoch oben am Fels drohnend erkennen kann.
In Rosenburg bog ich in Richtung Mühlfeld ab - auch vorbei am Schloss Mühlfeld - und beendete dann meine Runde über die asphaltierten Feldwege in Richtung Horn.

Die Tour ist leicht zu fahren - speziell mit einem E-Bike - und könnte natürlich auch durchgehend auf aspaltieren Strassen zurückgelegt werden.
Das Wetter, die frische Luft und das geringe Verkehrsaufkommen machten die Radtour zu einem echt lässigem Erlebnis.

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