Mooslandl - ein paar Tage am Tor zum Gesäuse

von Bernhard Renner

Es waren wieder mal tolle Tage - vom 15. bis 19.Juni verbrachten wir erholsame Tage in Mooslandl. Stressfreie Urlaubstage mit „einfach nur sein“.

Der Campingplatz des Mooswirten - überaus unkomplizierte, relaxte Gastgeber - war für 5 Tage unsere Heimat. Aber nicht nur für Sonja und mich ... mit dabei waren Christoph mit Yellow, Max mit seinen beiden Töchtern, Angie, Kerstin und David. Ein bunter Haufen die eines gemeinsam haben: stressfreie Tage zu verbringen.

Genauso stressfrei wie die Stunden vergingen, genauso stressfrei wird dieser Bericht. Einfach nur ein paar Zeilen und Bilder zu den jeweiligen Tagen.

15.06. Anreisetag:
Sonja und ich waren die ersten am Campingplatz. Am Anreisetag schien es, als würden wir auch die einzigen Gäste hier sein, so leer war das Areal. Das sollte sich aber schon bald ändern. Nein, nicht weil Christoph mit Yellow ankam, sondern, weil für dieses Wochenende das Erzbergrodeo angesagt war.

Bevor dann auch noch Max mit seinen Töchtern ankam, drehten Sonja und ich auf unseren EBikes die „Mooslandl Erkundungstour I“.
Mit dem Rad, so stellten wir schon beim letzten Besuch fest, kommt man wohl gut voran, jedoch die Gegend hier ist nicht für den Radtourismus geschaffen. Es gibt ausreichend Wandwege - das Radfahren ist hier aber immer wieder strikt untersagt. Sodass die Erkundungstouren dieser Tage eher ein Hin- und Her als Rundenfahren glich.

16.06. Tag 2:

Für den Tag 2 waren Gewitter vorausgesagt.
Früh morgens bis hin in den späten Vormittag war kaum bis gar nichts davon zu erkennen, sodass Christoph, Yellow, Sonja und ich die heutige Erkundungstour zu Fuss zurück legten. Das Ziel war ein Einstieg runter zur Enns, wo wir dann doch ein schöne Weile am kalten Nass verbrachten. Solange bis über den angrenzenden Bergen dann doch rasch dunkle Wolken aufzogen. Der Fussmarsch zurück ins Camp sollte eine gute halbe Stunde dauern ... und gut die Hälfte davon verbrachten wir dann bereits in strömenden Gewitterregen.

Nass von oben bedeutet aber auch mögliche Schäden an unserer Unterkunft - und genauso war es dann auch. Der Baumarkt-Pavillion hielt dem Niederschlag nicht stand und brach in sich zusammen.
Doch nach Regen folgt bekanntlich Sonne » und dieses  Sonnenloch nutzten wir tapfer aus, um eine Planenunterkunft zu bauen. Diese wurde auch noch vor dem nächsten Niederschlägen fertig und während der Regenschauer auch immer weiter „verbessert“, sodass durch die kaputten Pavillion-Stützen und ausreichend Ziehgurten und Panzertape eine solide Unterkunft entstand.

17.06. Tag 3:

Für heute stand Einkauf am Tagesplan. Der in der Nachbarortschaft gelegene Supermarkt war unser heutiges Tagesziel.
So machten wir uns vormittags zum Abmarsch bereit und wanderten allesamt zum Einkaufen. Als Belohnung gab's natürlich für unsere tapferen Mädels ein Eis.

Nachmittags setzten sich Sonja und ich wieder auf unsere Bikes und traten in die Pedale. Die „Mooslandl Erkundungstour II“ brachte uns diesesmal an einem Soldatenfriedhof vorbei, bis nach Hieflau. Mit 18 km wohl keine übermässig lange Tour (für eine E-Bike-Radtour), wohl aber Bewegung.

Nachmittags/Abends reisten dann auch Angie und Kerstin mit David an und wir alle liessen den Abend gemütlich bei einem Lagerfeuer ausklingen ...

18.06. Tag 4:

Der heutige Tag war nicht minder stressfrei. Christoph hatte gestern einen weiteren möglichen Zugang zur Enns entdeckt - dieser sollte heute für eine Erfrischung am Vormittag herhalten. Der kurze Weg vom Camp zur Enns war rasch gegangen und Angie, Christoph, Yellow, Kerstin, David, Sonja und ich verbrachten lässige Stunden am Steinufer der Enns.
Gegen mittags aber war dann der Schatten weg und wir bewegten uns wieder zurück in unser Lager.

Nachmittags starteten Sonja und ich dann die „Mooslandl Erkundungstour III“. Eine Hin- und Zurückfahrt mit etwa 15 km. Jedoch landschaftlich eine 1A Strecke. Leider, oder glücklicherweise, auch hier wieder: Ende mit Fahrradverbot.

Nun brach der letzte Abend im Camp heran und die Wehmut wurde gross ...

19.06. Abreisetag:

Jedes Abenteuer hat mal ein Ende - so auch dieses.
Vormittags wurde noch ausgiebig gefrühstückt und dann begann das gemütliche Zusammenpacken. Bis auf Angie, brachen wir alle in den Mittagsstunden auf ...

Ja, es waren wieder einmal super lässige Tage. Viel Sonne und rote Haut. Wenn auch wieder mal ein kaputter Pavillion dabei war, so war die gemeinsam verbrachte Zeit viel mehr wert, als ein zerbrochenes Aluteil :-)
Wiederholung? Na klar doch!

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