Kleinzell - Schwarzwaldeck - Ebenwald - Weibeck - Kleinzell

von Bernhard Renner

Von Kleinzell rauf zum Schwarzwaldeckerhaus, rüber zum Ebenwald und durch den Schneidergraben Weibeck wieder runter nach Kleinzell. Eine herrliche Runde die Sonja und ich da heute gegangen sind.

Ein Tagesausflug nach Kleinzell. Ich besuchte Sonja und natürlich durfte da eine Rundwanderung in naher Umgebung nicht fehlen.
Eine passende Tour war schnell gefunden. Eine Tour, die der Jahreszeit und dem Wetter entsprechend auch noch begehbar ist.
Wir starteten beim Friedhof in Kleinzell. Die erste Etappe führte uns, doch etwas steiler als erwartet rauf zum (aktuell geschlossenen) Schwarzwaldeckerhaus. Mit gut 650 Höhenmeter auf etwa ca. 4 Kilometer Länge ein gutes Stück Arbeit bis wir oben auf 1063m Seehöhe waren. Da sind schon Wegstücke mit gut 60% Steigung auf klitschig nassem Untergrund, bedeckt mit Lauf über Steinen, dabei - also nicht so unbedingt leicht zu marschieren, aber zum schaffen!

Von Schwarzwaldeck geht's dafür dann auf leichtem Weg „rüber“ nach Ebenwald. Dies ist schon fast eine Plateau-Wanderung. Leichtes Bergauf, gefolgt von leichtem Bergab. Hier heroben hat man nicht nur herrlichen Ausblick auf die nahen Berge im Umfeld sondern auch bereits auf Schneelandschaft. Schnee der voriger Woche vom Himmel fiel, blieb durch die Temperaturen rund um den Null-Punkt schon liegen. Das Weiss im Klitzern der Sonne, der blaue Himmel und die gute Laune lassen die Anstrengungen des Aufstieges auch sogleich wieder vergessen.

Beim Parkplatz Ebenwald machten wir, bevor wir den Abstieg angingen, noch einen Abstecher zur Ebenwaldhütte. Hier wollten wir uns niederlassen und ein wenig ausruhen - jedoch entschlossen wir kurzerhand die Lokalität wieder zu verlassen und den Weg nach unten zu beginnen.

Der Abstieg durch den Schneidergraben, Weibeck, ging wieder flott voran. Der schlitzige mit Laub bedeckte Boden liess aber jeden Schritt zum Abenteuer werden ;-). Trittsicherheit und volle Konzentration waren angesagt. Das Waldstück war durchwegs im Schatten, sodass auch die Temperaturen hier im Graben eher zum frösteln animierten. Keine Aussicht - nur entlaubte Bäume. Das Rauschen des parallel laufenden Baches begleitete uns bis nach unten.
Bis auf einen etwas steileren Abschnitt mit etwa 25% ist die Strecke aber trotzdem gut begehbar.


Herrliches Wetter! Schneefelder und Menschenleere Steige ... eine gelungene Wanderung von ca. 14 Kilometer. Die wunderbare Gegend hier animiert dazu, dass wir hier sicherlich nochmals herkommen werden :-)

Wegstrecke: ca. 14 Kilometer
Dauer: ca. 5,5 Stunden inkl. ca. 30 Minuten Pause
Höhenmeter: ca. 700m
Schwierigkeit: mittel bis schwer

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