Burgruine Grünberg

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Etwa 6 km westlich von Horn, gleich nach Poigen liegt der kleine Ort Grünberg. Oberhalb des Ortes, in einem Waldstück befindet sich die "Grünberger Kapelle", umgeben von einigen wenigen Mauerreste der ehemaligen Burganlage von Grünberg.

Im Jahre 1155 wird ein "Popo de Gruniperc" urkundlich erwähnt. 1299 werden dann Rudger dem Piber von Grünberg und ein "Perchtoldus" als Kaplan der Kapelle genannt.
Die Kapelle wird damla als "capelle site in castro Gruenperch" vrmerkt.
Ulrich von Maissau erwirbt "daz hovs dacz Gruenberch" von Rudger dem Piber und verkauf es wiederum im Jahre 1318/19 an das Kloster St.Bernhard. Eine Bedingung des Kaufes war der gleichzeitige Abbruch.
1465 wird die Kapelle als "Capelle St. Margareth in Grünberg" urkundlich genannt. Möglicherweise wurde die Anlage auch erst durch die Schweden um 1645 zerstört.

Heute ist von der Burganlage nur noch wenig zu erkennen bzw. das einzig wirklich sichtlich gut erhaltene Bauwerk, die Kapelle. Einen Teil der ehemaligen Torhalle erkennt man noch neben der Kapelle als gut sichtbare Spitzbögen der Sitznischen. Etwas weiter hinter der Kapelle findet man noch ein Mauerwerk des ehemaligen Bergfrieds, der eine Seitenlänge von etwa 8 Meter hatte.

Informationsquelle: noeburgen.imareal.sbg.ac.at

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